2. Urlaubstag

Nach ein paar Stunden Ruhen, geschlafen hatten wir wirklich nicht viel, machten wir uns fertig, frühstückten und fuhren weiter in einen herrlichen Sonnenaufgang hinein. Früh aufstehen lohnt sich.

Also weiter auf der A 4 nach Erfurt und dann hoch an die Ostsee. Kurz vor dem Autobahnkreuz Nr. 45 Richtung Erfurt, entschlossen wir uns doch nach Cuxhaven zu fahren. Juchhe endlich Weltschifffahrtsweg und große Pötte! Also mussten wir an dem Autobahnkreuz die A 4 verlassen und auf die A 71 Richtung Magdeburg. Die Autobahnen in Ostdeutschland sind schöner als die im Westen neuer, schön gestaltet und vor allem nicht so voll.

Vorbei an Sandershausen, Lutherstadt, Bernburg (Saale), bis zum Autobahnkreuz Nr. 2 wir uns auf die A 2 einreihten Richtung Hannover. Die A 2 machte ihrem Ruf alle Ehre, wir kamen von einem Stau in den nächsten. 

 

 

Aber landschaftlich (vorbei an Helmstedt, Peine, Lehrte) war es eine sehr schöne Fahrt und unser Henry konnte sowieso nicht schneller fahren. Wir fuhren im Windschatten der LKW`s, war auch Dieselsparend.

Bei einer Rast zum Mittagessen unterwegs stellten wir fest, dass wir vor lauter Aufregung unsere tolle grüne Plastikfussmatte für ganze 5,- € liegen gelassen haben. Wir fanden das irgendwie lustig.

Am Autobahnkreuz Nummer 47 fuhren auf die A 37 Richtung Hannover um dann auf der A352 bis nach Wedemark zu fahren. Dort wechselten wir auf die A7 vorbei an Buchholz, Osterheide, Soltau, Seevetal bis nach Hamburg.

Jetzt im Feierabendverkehr durch Hamburg – na toll. Aber über die Köhlbrandbrücke zu fahren hatte schon etwas – Waltershof, der Containerhafen der ganz großen Schiffe – einfach super! 

Wir reihten uns auf der Brücke dann Richtung Cuxhaven ein und suchten verzweifelt noch ein Lebensmittelgeschäft, weil wir noch etwas zu essen benötigten.  Das erwies sich als echt schwierig. Allerdings in Egestorf war der Edeka „nah und“ gut direkt an der Durchfahrtsstraße, also nichts wie hinein und das bisschen, was wir benötigten noch einkaufen.

Nun konnte die Suche nach einem Stellplatz weiter gehen, jedoch mit etwas weniger Sstress, da der Einkauf schon erledigt war. Gut für mich, weil Stress ist schlecht für mich und meinen Lupus.

Wir fuhren durch das sogenannte "Alte Land", mit vielen Obstbäumen und einer Hubbrücke wie diese

Der nächste Wohnmobilstellplatz „Lühe Anleger“ in Lühe war proppenvoll. Der Stellplatz Am Deich in Hollern-Twielerfieth war genauso voll. Wir hatten uns nun schon darauf eingestellt die restlichen Kilometer bis Cuxhaven zu fahren, als ein Hinweisschild mit einem Wohnmobilstellplatz in Stade kam. Da sah es zwar recht geschlossen aus, aber bei näherem Hinsehen sahen wir Wohnmobile und einen Kassenautomat. Wir hatten nun den 2. offiziellen Wohnmobilstellplatz angefahren, Strom angeschlossen und uns für die Nacht eingerichtet. Der Platz war im Umbau. Da sollte ein neues Haus mit modernen Toiletten und Duschen entstehen. Es war immerhin schon 18:57 und wir hatten Hunger und waren auch ziemlich fertig, es war ein langer, aber schöner Tag gewesen.